It’s Ca’n Picalifornication – Time… Again!!! (Mallorca August 2022)

Endlich! Nach zwei Corona-Jahren und ein paar anstrengenden Monaten auf der Arbeit wurde es endlich mal wieder Zeit für eine kleine Auszeit. Auch wenn ich zu Beginn meines dreiwöchigen Urlaubs 2 kleinere Ausflüge unternommen hatte, einer führte mich in den Dortmunder Rombergpark, der andere zur Müngstener Brücke bei Solingen, zog es mich in den Süden.

Kurzentschlossen hatte ich einige Wochen vorher im Reisebüro meines Vertrauens erneut Can Picafort gebucht. Dort hatte es mir schon 2018 so gut gefallen, dass ich mir gut vorstellen konnte, dort wieder ein paar Tage zu verbringen.

Erneut durfte ich zu Gast im dortigen BQ-Hotel sein (4 Sterne mit Halbpension), ein paar Tage bei Bewegung und gutem Essen die Seele baumeln sowie den Körper pure Sonnenenergie tanken lassen.

Ich hatte allerdings wie immer bei solchen Gelegenheiten fast 22 Stunden kein Auge zugetan, zumal wir mit unser Hündin Wanja in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in die Tierklinik mussten. Die Gute hatte sich im Treppenhaus eine Kralle abgebrochen und blutete so stark, dass einem angst und bange wurde.

Nach ein paar Stunden Schlaf war ich den Tag vor der Abreise mit Wäschewaschen und anderen Reisevorbereitungen beschäftigt.

Von Düsseldorf aus ging’s am 06.08.2022 um 05:50 Uhr mit Condor in gut 2 Stunden nach Palma (PMI), wo ich sehr ermattet gegen 08:00 Uhr morgens ankam.

Im Anflug auf Palma wurde mir bewusst, dass die Insel gar nicht so groß in ihrer Ausdehnung ist und ich konnte mir aus der Luft, mehr noch als bei meinem ersten Besuch, ein Bild von der Geographie, insbesondere vom Verlauf der Tramuntana im Norden der Insel machen.

Würde ich es dieses Mal schaffen, dorthin einen Abstecher zu machen?

Mit dem Transfer nach Can Picafort gab’s erwartungsgemäß keinerlei Probleme und nachdem ich im Hotel vorübergehend meinen Rucksack im Gepäckraum verstauen konnte, ging’s erstmal zur Promenade, wo eine kleine Stärkung zwar etwas neue Kräfte bringen, aber die Müdigkeit von der Anreis nicht wirklich verschwinden sollte . 🙂

Immerhin gab der Kellner sein Bestes, um gute Stimmung bei Gästen und Spaziergängern zu verbreiten… BUENNNNAAAA! 😀

It's Ca’n Picalifornication – Time... Again!!! (Mallorca August 2022)

Umso schöner war es, sich nach Bezug des Zimmers wie zuhause zu fühlen. Länger zu duschen (nicht ganz ohne Gewissensbisse) und dann im Anschluss das letzte an Energie aus den müden Knochen zu holen, was noch da war. Zu Fuß Richtung Port d’Alcudia bin ich gelaufen… bestimmt 12 Kilometer in der Hitze hin und zurück, um dann dann nach dem Abendessen in einen wohlverdienten Schlaf zu fallen. Bei der Gelegenheit wird mir bewußt, wie sehr zugezogene Vorhänge und Dunkelheit meine Schlafqualität positiv beeinflussen.

Ich schlief dort gut 10 Stunden. 🙂 So lange wie seit Langem nicht mehr.

An Tag 2 passiert nichts sonderlich Interessantes. Ich bin wieder zu Fuß unterwegs, genieße entlang der Landstraße laufend die Sonne, immer genügend Wasser zuführend, um bloß nicht austrocknen. 😀

Es ist Sonntag und ich gehe in eine Apotheke, um mir hochdosiertes Calcium zu besorgen.

Am 3. Tag laufe ich zunächst an der Promenade in Richtung Son Baulo, um wie schon 2018 einen Abstecher zur Finca Son Real zu machen.

Für den kommenden Tag hatte ich mir vorgenommen, eine Tour mit dem Fahrrad zu machen. Mit einem E-Bike, welches ich mir beim Schweizer Radverleiher Huerzeler ausleihe, das reinste Vergnügen 😀

Die Formalitäten sind schnell erledigt. Einziges Manko, wie ich aber erst hinterher feststelle… ich habe kein Schloss für das Fahrrad bekommen, so dass ich nirgends wirklich anhalten und das Fahrrad abstellen kann… Daran merkt man vielleicht, dass Huerzeler eher auf Radsporturlauber ausgerichtet ist, die ohnehin kein Interesse daran haben dürften, anzuhalten.

Ansonsten habe ich einen an meinem Geburtstag einen schönen Tag, fahre von Can Picafort über Port d’Alcudia nach Port de Pollenca und komme sogar nah an die Tramuntana heran, an deren Bergkette entlang ich zunächst nach Pollenca Stadt und von dort aus wieder Richtung Süden fahre.

Zur Belohung gönne ich mir in Can Picafort bei einner Heladeria eine Kugel Eis, auf welche die nette Verkäuferin mit Mühe und Not etwas Sahne drapiert. 😀

Später im Hotel wartet die 2. Flasche Sekt auf mich. Eine davon wird zur Feier des Tages geleert. Abends gehe ich nach dem Essen noch auf ein paar Getränke in den William’s Pub.

Hatte mir hier eigentlich ein wenig Kommunikationsmöglichkeiten erhofft, aber ich habe mich auch mit mir selbst ganz gut amüsiert 😀

Am folgenden Tag, dem letzten vollen Aufenthaltstag ist außer einem längeren Spaziergang sehr viel Schlafen angesagt. Muss auch mal sein.

Die permanente Sonnenbestrahlung fordert ihren Tribut.

Abreise. Auf Wiedersehen, Mallorca.

Stressfreier Rügflug. Eine Dame tauscht mit mir auf eigenen Wunsch den Platz, so dass ich am Fenster sitzen und den Ausblick genießen darf, 2 nette sehr zuvorkommende Herren denken bei der Bordverpflegung mit an mich, so dass ich widererwartend einen Kaffee und einen kleinen Snack bekomme. Was will man mehr…

Frühmorgens gegen 1 Uhr komme ich zuhause an 🙂