Thich Nhat Hanh (1926 – 2022)

Thich Nhat Hanh im EIAB Waldbröl (2011)

Die Lehren des Buddhismus haben mich seit meiner Studienzeit sehr fasziniert, drücken sie doch aus, was ich über das menschliche Leben und das Miteinander der Lebewesen denke und fühle.
So fiel mir Ende der 90er Jahre das Buch „Ein Mann namens Buddha“, eine Sammlung von Texten zu zentralen buddhistischen Begriffen und Konzepten in die Hände. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, so etwas wie eine geistige Heimat gefunden zu haben. Hatte mir die Liturgie des Katholizismus, die ich als junger Kirchgänger und später als Messdiener kennengelernt hatte, zwar eine gewisse Befriedigung mittels der Rituale des Gottesdienstes verschafft, so konnte ich mit vielen Aussagen der Bibel bei näherer Betrachtung nicht besonders viel anfangen. „Thich Nhat Hanh (1926 – 2022)“ weiterlesen

Mach es gut, Öx! 🤘🎸

Vor 2 Tagen musste ich mich von einem langjährigen musikalischen Weggefährten verabschieden. So hat es nun auch mich erwischt, der im privaten Umfeld den Verlust eines Menschen, der dem Corona-Virus zum Opfer gefallen ist, zu beklagen hat.

Wer hätte gedacht, dass es ihn treffen würde. Einen Mann, der abseits seiner musikalischen Fähigkeiten (er war ein Gott an der Gitarre und am Klavier) im mittleren Alter noch ein zweites berufliches Leben als Doktor der Medizin begonnen hatte und dieses Jahr beruflich durchstarten wollte… Rational, gesund lebend und sportlich, konnten die Ärzte auch für ihn nichts mehr tun. Das Tragische an der Geschichte ist, dass Frau und der 8 Monate alte Sohn zurückbleiben.

Und auch wenn wir nicht immer auf Augenhöhe unsere Beziehung gestaltet haben und ich in den letzten Jahren kaum bis gar keinen Kontakt zu ihm hatte…

Mir wird er Zeit meines Lebens in Erinnerung bleiben.

R. I. P. Michael!